
Das Projekt wurde unterstützt von Albert Koechlin Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, FUKA Fonds, Migros Kulturprozent, Kulturstöd Malmö, Kultur Skåne, Landskrona Teatern, Barnens Scen, Region Gotland.
1:1 Begegnung, max. 5 Minuten pro Person
Tänzerin und ZuschauerIn sind während einigen Minuten nur füreinander da. Claudine Ulrich tanzt blind, für den einen Gast. This happens because of us setzt einen Kontrapunkt zu der zunehmend digitalen Kommunikation, deren Ziel ist, ein Maximum an Personen zu erreichen, aber dafür auf Bildschirme und damit zwei Ebenen reduziert wird. Das Solo geht auf Tuchfühlung - Publikum und Tänzerin begegnen sich eins zu eins, mit Schwerpunkt auf der haptischen und taktilen Ebene.
Von diesem Werk existieren mit Absicht keine Fotos oder Videos. Für Veranstalter gibt es ausführlichere Dokumentation.
Tanzperformance, ca. 20 Minuten
Kritischer Blick, kopierte Posen, kecke Einblicke, - eine Frau probiert sich aus. Sie macht nach, was sie in den Medien von weiblichen Stars als Bild in sich aufgenommen hat. Anfangs wirken Gestik und Körpersprache fast fremd, gefangen im gespiegelten Bild, nicht sie selbst. Das Bild zerfällt, zerbricht an der eigenen Empfindung und der Fokus verschiebt sich - der Körper findet die ihm eigene Sprache, Lust und Eleganz. Sich selbst vergessend ist sie schliesslich eins mit sich und der sie umgebenden Wirklichkeit.


Performance und Film, Länge ca. 15 min
Mitten auf der Bühne ein Töpfertonquader und eine Frau. Im Raum das Gefühl einer Schwere, die auf dem menschlichen Körper lastet. Seine Muskeln sind gespannt, der Atem geht schwer, das Gewicht noch länger zu halten scheint beinahe unmöglich. Derweil bleibt der Ton stumm, passiv und ohne Widerstand. Doch die Frau gibt nicht auf, quält sich, wird wütend, rechnet ab: Es ist Zeit, loszulassen. Die Befreiung geht nicht ohne Gefühl von Angst und Verlust. Am Ende entsteht Freiraum, bereit für neue Inhalte.




Vertikales Tanz-, Text- und Musikwerk ca. 20 min
OROPENDOLA ist ein hängendes Schneckenhaus, ein Nest, ein Rückzugsort mit Aussicht. Die Besitzerin ist eine verschrobene Herrscherin im eigenen Reich, von der Aussenwelt gleichermassen abgeschirmt und bedrängt. Schiebend, gleitend, sitzend, fallend und kletternd bewegt sie sich zwischen Ruhe und Chaos, zwischen Sicherheit und Unbehagen, zwischen drinnen und draussen. OROPENDOLA als Zufluchts- und Rückzugsort? ORODPENDOLA als ein abgeschottenes Leben in einer einengenden Zelle? Sie denkt nach und nimmt Stellung auf ihre ganz eigene Weise.


